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Frühjahrsputz

Das Frühjahr ist da. 
Also nicht lange zögern und raus an die Luft, die Sonne putzen und dem Garten aus seinem "Dornröschenschlaf" helfen.


Alles, was Sie dazu benötigen, sind ein Paar strapazierfähige Gartenhandschuhe, eine handliche Rosenschere, einen Laubrechen und eventuell einen Häcksler. Denn was nicht schon im Herbst zurückgeschitten wurde, wird jetzt nachgeholt. Das vielgeliebte Pampasgras beispielsweise sollte auf gute 20 cm gekürzt werden. Binden Sie das Gras vorher am besten zusammen. So ersparen Sie sich eine Menge Aufräumarbeit im Anschluss. Benutzen Sie gerade für diese Aufgabe möglichst stabile Gartenhandschuhe, da man sich an den scharfkantigen Gräsern leicht verletzen kann. Über Schnittabfälle, welche bei Ihrer Arbeit anfallen, freut sich Ihr Komposthaufen. Zerkleinern Sie große Teile vorher mit dem Häcksler, denn die zerkleinerten Schredderabfälle können sich besonders schnell in hochwertigen und nährstoffreichen Kompost zersetzen. Bei der Wahl Ihres Häckslers entscheiden Sie sich zwischen einem Walzen- oder einem Messerhäcksler. Der Messerhäcksler schneidet besonders fein, so dass sich das Gut besonders für Bodenabdeckungen eignet. Beim schreddern mit einem Walzenhäcksler werden die Abfälle vorwiegend gequetscht und bieten sich besonders gut zur Kompostierung an. Befreien Sie Ihren Garten vom Laub aus dem vergangenen Jahr, achten Sie besonders auf Ritzen, Gräben und kleine Löcher, denn das Laub modert hier besonders gerne und wäre ein wahres Paradies für Keime und Unkraut. Dabei sollten Sie immer daran denken, dass sich in den Laub- und Reisighaufen oft Kleintiere verstecken. Gehen Sie deshalb behutsam vor und sorgen Sie für kleine Unterschlupfmöglichkeiten. Diese lassen Ihren Garten zudem natürlich wirken. Mit einem simplen Laubrechen sammeln Sie besonders umweltfreundlich und behutsam. Altes Laub hat nichts mehr auf Ihren Beten zu suchen. Es ist ebenfalls am besten auf dem Kompost aufgehoben. Blätter mit viel Gerbsäure verrotten nur langsam. Dazu gehören die der Kastanie, Eiche, Pappel und Buche. Fügen Sie etwas Steinmehl zur Neutralisierung der Säure hinzu und mischen Sie mit leicht kompostierbaren Abfällen und Staudenresten.